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Der VfB Stuttgart hat noch Luft nach oben

Der VfB Stuttgart hat nach dem letzten 3:1 Sieg gegen Aue neues Selbstvertrauen getankt. Doch Trainer und Mannschaft wissen, es ist noch Luft nach oben. Pellegrino Matarazzo ist seit drei Spielen Chef der Mannschaft und kann bisher zwei Siege und ein Remis verbuchen. Das ist zwar keine schlechte Ausbeute, doch dem großen Ziel den Wiederaufstieg in die höchste deutsche Spielklasse zu schaffen, ist die Mannschaft noch nicht näher gekommen.

Wirft man einen Blick auf die Tabelle der zweiten Deutschen-Bundesliga, so zeigt sich ein unverändertes Bild. Armenia Bielefeld führt weiterhin knapp mit 41 Punkten, vor dem HSV mit 40 Punkten. Der VfB hat sich auf Platz drei festgebissen. Zwar beträgt der Abstand zum Tabellenvierten Heidenheim schon vier Punkte, doch Platz drei reicht noch nicht für den direkten Aufstieg in die Deutschen Fußball-Bundesliga. Der Tabellendritte trifft schließlich in zwei Relegationsspielen auf den 16. der Bundesliga und das ging bereits im Vorjahr schief.

Nur wieder keine Relegation

Damals hatte der VfB den undankbaren Platz in der Tabelle „erobert“ und musste gegen Union Berlin antreten. Zur großen Überraschung aller Beteiligten setzte sich der Aufsteiger durch und kann sich bisher ganz gut in der höchsten Deutschen Spielklasse behaupten. Derzeit sieht es so aus, als ob sich die Berliner als zweite Mannschaft der Bundeshauptstadt in der Deutschen Fußball-Bundesliga halten würden können. Platz elf ist deutlich mehr, als so mancher Experte dem Team vor der Saison zugetraut hätte.

Zu Hause hui, auswärts pfui

Im Spiel gegen Aue blieben die Stuttgarter zwar auch im dritten Spiel unter dem neuen Trainer ungeschlagen, doch es war nicht alles Gold, was glänzte. Der Sieg war der Höhe nach verdient. Nach starkem Start ließ die Mannschaft jedoch in der zweiten Halbzeit nach. Der Anschlusstreffer zehn Minuten vor dem Ende hätte es noch einmal brenzlig werden lassen können, doch auf Mario Gomez war wieder einmal Verlass. Er machte mit dem dritten Tor der Gastgeber den Topf auf den Deckel und holte die drei Punkte nach Hause. Die Mercedes-Benz-Arena erwies sich neuerlich für einen Gegner als uneinnehmbare Festung. Die 50.000 Fans standen voll hinter ihrer Mannschaft und waren für den Erfolg mitverantwortlich. Damit blieb der VfB Stuttgart auch im fünften Heimspiel hintereinander ohne Punkteverlust. 15 erzielte Tore und nur zwei Gegentore sprechen eine deutliche Sprache für die Heimstärke.

Gelingt in Bochum ein Sieg?

Doch das alleine wird nicht für einen Aufstieg reichen. Stuttgart muss weiter daran arbeiten seine Auswärtsschwäche endlich zu überwinden und auch als Gast in einem fremden Stadion die volle Punktzahl holen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich nächste Woche in Bochum. Der Tabellen-Vierzehnte hat zuletzt auswärts beim SV Wehen mit 1:0 gewonnen. Die beiden Top-Spiele gegen den HSV und Armenia Bielefeld gingen zuvor verloren. Eine knappe 1:2 Niederlage im Achtelfinale des DFB-Cups gegen Bayer Leverkusen hat den Stuttgartern ihre Grenzen aufgezeigt. Die neue Defensive der Mannschaft klappt in der Meisterschaft schon ganz gut, nun muss auch noch die Offensive nachlegen. Mehr Tempo und Zielstrebigkeit auf dem Platz könnten der Schlüssel zum Erfolg für den VfB Stuttgart werden.

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